Konfirmanden-Unterricht - Aus einer Konfirmationspredigt PDF Drucken E-Mail
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„Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, liebe Gemeinde,

Zwei Jahre haben wir einen Weg gemeinsam zurückgelegt. Zwei Jahre wart ihr die Konfirmanden in der Gemeinde. Ab heute sollt ihr Konfirmierte sein.

Wir haben miteinander gesprochen, gespielt, gemalt, geknetet und gebastelt. Zweimal sind wir auf ein Wochenende gefahren. Fröhlich war es, selten streng, fast immer hattet ihr Lust etwas zu machen und so hat mir der Konfer eigentlich immer Freude gemacht.

Immer ging es um Euren Glaubens- und Lebensweg. Wir haben versucht, herauszufinden und zu erleben, wie ein Christ im Alltag leben kann, was es bedeutet, wenn man glaubt und dieses im Alltag auch eine Rolle spielt

Wir haben versucht, offen miteinander umzugehen. Jeder konnte sagen, was er fühlte und dachte – ohne Stress und Zwang, zumindest hoffe ich das.

Wenn jemand schweigen wollte, dann durfte er das. Wir haben ihn nicht gezwungen zu reden. Wir haben versucht, zusammen zu sein, ohne dass einer ausgestoßen, lächerlich gemacht oder links liegen gelassen wurde. Jeder Beitrag, jede Meinung, jede Glaubensüberzeugung zählte.

Ich hoffe, ihr habt in diesen zwei Jahren erlebt, was christliche Gemeinde bedeutet: Einer macht dem anderen Mut, engt ihn nicht ein, sondern hilft ihm, seinen eigenen Weg zu finden.

[...]

Ganz wichtig ist mir, dass alle die Erfahrung machen, dass man sich im Hause Gottes – in der Kirche – zu Hause fühlen darf. Angenommen – so wie man ist – ohne erst einmal etwas leisten zu müssen.

Auch wichtig ist mir, dass ihr euch auf eure eigene Suche macht: Was glaube ich, was will ich für mein Leben? Wer ist mein Gott?

Und natürlich sollt ihr auch etwas über Eure Religion, über das Christentum und die Kirche lernen.

[...]

Vorhin habe ich gesagt: Ganz wichtig ist mir, dass alle die Erfahrung machen, dass man sich im Hause Gottes – in der Kirche – zu Hause fühlen darf. Nun ergänze ich noch: Ich hoffe, ihr macht die Erfahrung, dass viele Türen für Euch offen stehen. Wenn ihr Rat und Unterstützung braucht oder auch wenn ihr hier aktiv Gemeinde mitgestalten wollt.

[...]“